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Partnerin im HochN-Netzwerk

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Die TU Berlin ist als 14. Hochschule in das Partnernetzwerk des Forschungsverbundes HochN aufgenommen worden. Das Präsidium hatte der aktuellen Entwicklung rechnung tragend einen Antrag auf Aufnahme gestellt. In der Begründung der TU Berlin heißt es:

Die Technische Universität Berlin ist Partnerhochschule, weil:

  • der Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung eines der vorrangigen Ziele der TU Berlin in Forschung, Lehre und Betrieb ist;
  • von der TU Berlin im Bereich der Lehre, Forschung und Betrieb seit unserer Neugründung im 1946 immer wieder wertvolle Impulse für eine nachhaltige Entwicklung ausgehen;
  • die TU Berlin mit der Verknüpfung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit zwei aktuelle Themen bearbeitet, die nur zusammengedacht werden können
  • Nachhaltigkeit sowohl im Präsidium wie auch bei den MitarbeiterInnen und Studierenden einen hohen Stellenwert hat und sich damit eine Vielzahl von AkteurInnen für das Thema einsetzen.

Mit den immer noch aktuellen Umweltleitlinien von 1997, dem Leitbild sowie der Berichterstattung und dem Nachhaltigkeitsrat hat die TU Berlin die formalen und strukturellen Voraussetzungen erfüllt. Inhaltlich zeigen beispielhaft folgende Aktivitäten auch den Umsetzungswillen der Universität:

Lehre

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Das Prinzip der Verknüpfung von wissenschaftlicher Fachbildung und Persönlichkeitsbildung soll sich in allen bestehenden und künftigen Studiengängen wiederfinden. Neben einschlägigen Studiengängen aus den Bereichen Umweltschutz, Ökologie und Energiesysteme bietet die TU Berlin auch in den Wirtschaftswissenschaften stark nachgefragte Programme mit Nachhaltigkeitsbezug an: Nachhaltiges Management (BSc) und Innovation Management, Entrepreneurship and Sustainability (MSc).

Darüber hinaus gibt es Angebote für Studierende aller Disziplinen:

  • Projektwerkstätten: Ausgehend von einer studentischen Initiative wurden 1985 'Projektwerkstätten für sozial und ökologisch nützliches Denken und Handeln' an der Technischen Universität Berlin eingerichtet. Mittlerweile haben über 100 von Studierenden initiierte und geleitete Projektwerkstätten stattgefunden.
  • Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende: Seit 2017 bietet die Technischen Universität Berlin ein Zertifikatsprogramm mit einem Umfang von 18 LP an. Das Zertifikatsprogramm bietet Studierenden die Möglichkeit, in ihrem regulären Studium einen individuellen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für 'Nachhaltige Entwicklung' zu erwerben.

Forschung

Nachhaltigkeitsaspekte durchdringen eine Vielzahl von Forschungsprojekten in nahezu allen Disziplinen. Einige davon seien hier explizit erwähnt:

  • DFG Exzellenzcluster UniCat
  • Climate-KIC des European Institute of Innovation and Technology (EIT)
  • Interdisziplinäre Plattform Center for Innovation and Science on Building Greening

Betrieb

  • Institutionalisierung von Umwelt und Nachhaltigkeitsinhalten durch z.B. Familienbüro, Energiemanagement oder Umweltbeauftragte
  • Photovoltaikanlage auf Initiative von Solar Powers, einer Ausgründung des interdisziplinären Energieseminars der TU Berlin
  • Energie-Masterplan für den Campus (Hochschulcampus Berlin-Charlottenburg) EnEff – HCBC durch ein BMWi geförderten Forschungsprojekt Der Campus soll zum Lern- und Testlabor für energetische Sanierungen von Stadtquartieren werden.
  • Feldtest Absorptionskälte: An der TU Berlin wurden zwei fernwärmebetriebene Absorptionskälteanlagen (AKA) des Instituts für Energietechnik installiert.

Governance

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Im Jahr 2017 hat das Präsidium der Technischen Universität Berlin einen offenen mit 200.000€ dotierten Wettbewerb “Umsetzung von Ideen zur Nachhaltigkeit” ausgeschrieben. 17 ausgezeichnete Projekte können nun Ihre Ideen zu realisieren.

Transfer

  • Der Wissenschaftsladen „kubus“ (Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen) ist seit 1986 eine Serviceeinrichtung der Technischen Universität Berlin, die zwischen Universität und Gesellschaft im Bereich nachhaltiges Unternehmertum und Aktivitäten zum Schutz unseres Planeten vermittelt.
  • Das Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) ist seit 1996 eine Einrichtung der Technischen Universität Berlin, die Forschung jenseits disziplinärer Grenzen realisiert. Durch die inter- und transdisziplinäre Perspektive werden die sozialen, rechtlichen, ökonomischen und nutzerspezifischen Belange von Anfang an in Innovations- und Transformationsprozesse integriert.
  • Das Netzwerk Umwelt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen - die TU Berlin ist Gründungsmitglied und im Leitungskreis vertreten - bildet seit 2011 eine einrichtungsübergreifende, kontinuierliche Plattform zur Vernetzung, zum Erfahrungsaustausch und zur gemeinsamen Projektentwicklung auch verstärkt für Nachhaltigkeitsinhalte.

Mehr erfahren Sie auf den Seiten von HochN .

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