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NachhaltigkeitsratWahlbereiche Technik/Natur und Individuum/Gesellschaft

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zwei Wahlbereiche

Reversibilität und Haftung werden bei Großprojekten schnell außer Kraft gesetzt
Lupe

 

 

Übersicht über die zwei Wahlbereiche

Das Nachhaltigkeitszertifikat umfasst zwei Wahlbereiche: 1) Natur/Technik sowie 2) Individuum/Gesellschaft. In beiden Wahlbereichen sind jeweils 6 Leistungspunkte zu erbringen. Das Ziel dieser Zweiteilung des Zertifikats ist, dass die Teilnehmenden Kompetenzen einer weiteren Fachdisziplin erwerben und zukünftig in inter-/multidisziplinäres Arbeiten einbringen können.

Die Auswahl der Module obliegt den Teilnehmenden denen so die Aufgabe zukommt, sich mit dem Begriff Nachhaltigkeit in Bezug auf ihr eigenes Studium und ihr Privat-/Berufsleben auseinanderzusetzen. Sie müssen daher für sich und gegenüber anderen begründen, wie die gewählten Module zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Die Module können sowohl aus der Regellehre der TU Berlin stammen, als auch von anderen Hochschulen. Durch dieses Vorgehen wird es ermöglicht, dass neue Module schnell Eingang in das Zertifikatsprogramm finden, bzw. Module nicht mehr berücksichtigt werden, die keinen ausreichenden Nachhaltigkeitsbezug aufweisen. Eine erste Entscheidung über die Anerkennung der gewählten Module trifft die zuständige Unterkommission des Nachhaltigkeitsrats.

 

 

 

Welche Kriterien muss ein Modul erfüllen, um angerechnet zu werden?

Die Teilnehmenden des Zertifikatsprogramm wählen eigenständig, welche Module sie in die zwei Wahlbereiche einbringen. Insgesamt sollen die gewählten Module Kompetenzen einer Nachhaltigen Entwicklung vermitteln.

Dies trifft insbesondere auf Module, die eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen: Module, die

  • Aspekte einer Fachdisziplin mit dem Themenfeld Nachhaltigkeit verbinden
  • explizit zu mindestens einem der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) beitragen
  • komplexe gesellschaftliche Problemstellungen aufgreifen
  • eine inter- und/oder transdisziplinäre Ausrichtung aufweisen
  • partizipative Gestaltungsmöglichkeiten bieten
  • Reflexion fördern und Werte thematisieren

In begründeten Einzelfällen können auch Module eingebracht werden, die keinen direkten Nachhaltigkeitsbezug aufweisen, aber durch die individuelle Gestaltung der Prüfungsleistungen eine klare Ausrichtung erkennen lassen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn eine umfassende Projektarbeit explizit Themen der Nachhaltigkeit zum Schwerpunkt hat.

Beispiel: Eine Elektrotechnik-Studentin bringt das Modul “Leistungselektronik für Erneuerbare Energien” im Bereich Natur/Technik ein und das Modul “Partizipative Umweltplanung und Naturschutzökonomie” im Bereich Individuum/Gesellschaft. Ein MINTGrün-Student nutzt das “Projektlabor Chemie” zu einer eigenständigen Forschung im Bereich der Nachhaltigkeit, um den Bereich Natur/Technik abzudecken und bringt das Seminar “Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart” in den Wahlbereich Individuum/Gesellschaft ein.

 

 

Wie werden Module dem Bereich Technik/Natur oder Individuum/Gesellschaft zugeordnet?

Module der Natur- und Ingenieurswissenschaften werden in der Regel dem Wahlbereich Natur/Technik zugeordnet. Module der Geistes-, Gesellschafts-, Planungs- und Wirtschaftswissenschaften werden in der Regel dem Wahlbereich Individuum/Gesellschaft zugeordnet.

 

 

Kann ich Pflicht-, Wahlpflicht, freie Wahl- oder Zusatzmodule einbringen?

Die Module der zwei Wahlbereiche sollen eine individuelle Schwerpunktsetzung aufzeigen. Daher sollen diese im Wahlpflichtbereich, im freien Wahlbereich oder als Zusatzmodul belegt werden. Im Idealfall gibt es in jedem Studiengang mindestens ein Wahlpflichtmodul, das eingebracht werden kann, so dass das Nachhaltigkeitszertifikat nicht ausschließlich im freien Wahlbereich erworben werden muss.

Einzelne Studiengänge haben einen sehr hohen Anteil an Pflichtmodulen und nahezu keine Wahlpflichtmodule. In diesen Fällen können ebenfalls Pflichtmodule eingebracht werden.

 

 

Habe ich ein Recht darauf, an einem bestimmten Modul teilzunehmen?

Durch die Teilnahme am Zertifikatsprogramm ergibt sich nicht der Anspruch, an einem bestimmten Modul an der TU Berlin teilnehmen zu können. Die Zulassungsregelung für Lehrveranstaltungen ist in § 36 der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung (AllgStuPo) verbindlich geregelt.

 

 

Kann ich Module von anderen Hochschulen und dergleichen einbringen?

Lehrveranstaltungen anderer Universitäten, Hochschulen, Sommeruniversitäten sowie rein elektronische Lehrveranstaltungen, wie z.B. der Virtuellen Akademie für Nachhaltigkeit, können ebenfalls für den Erwerb des Nachhaltigkeitszertifikats berücksichtigt werden. Die Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Institution gelten entsprechend.

 

 

Ich habe keine Ahnung von der anderen Fachdisziplin und komme in dem Modul überhaupt nicht mit. Was soll ich tun?

Das Zertifikatsprogramm soll den Austausch über Fachgrenzen hinweg befördern. Im Idealfall finden sich daher Kommilliton_innen, die ebenfalls das Nachhaltigkeitszertifikat erwerben wollen und die das Modul im Rahmen ihres Studiengang belegen. Gegebenenfalls können diese ein Modul empfehlen, dass weniger fachliche Voraussetzungen aufweist. Zusätzlich kann das Gespräch mit den Lehrenden direkt gesucht werden.

 

 

Was muss ich tun, um ein Modul anerkannt zu bekommen?

Mit dem Antrag auf Ausstellung des Zertifikats begründen sie schriftlich, welche Module sie für die zwei Wahlbereiche einbringen möchten. Die folgenden Fragen sind hierfür zu beantworten:

  • Was ist der Beitrag der gewählten Module zu Nachhaltigkeit/einer nachhaltigen Entwicklung?
  • Was kann die eigene Fachdisziplin von der anderen Fachdisziplin lernen? Und umgekehrt.
  • Welche gesellschaftlichen Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten ergeben sich durch die Verbindung der beiden gewählten Module?

Zusätzlich sind die Modulbeschreibungen und ein Nachweis über die erfolgreichen Prüfungen vorzulegen.

 

 

Wer entscheidet über die Anerkennung der Module in den Wahlbereichen?

Auf Grundlage der Modulbeschreibung und der schriftlichen Begründung der Modulwahl entscheidet die zuständige Unterkommission darüber, ob sie dem Nachhaltigkeitsrat eine Anerkennung der gewählten Module zu empfehlen. Der Nachhaltigkeitsrat entscheidet daraufhin über eine Empfehlung an den Präsidenten der TU Berlin zur Verleihung des Nachhaltigkeitszertifikat. Der Präsident trifft damit die finale Entscheidung.

 

 

Warum gibt es keine feste Modulliste, die in den zwei Wahlbereichen belegt werden können?

Bestehende Lehrveranstaltungen werden regelmäßig inhaltlich und methodisch überarbeitet, bzw. ganz neue Lehrveranstaltungen werden angeboten. Hinzu kommt, dass Nachhaltigkeit als normatives Konzept individuell unterschiedlich aufgefasst wird und einem steten begrifflichen Wandel unterliegt. Die einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen weisen zudem unterschiedliche Bezüge zu Nachhaltigkeit auf und tragen so auf verschiedene Weise zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft bei.

 

 

Gibt es besonders empfehlenswerte Module?

Die folgende Liste bietet eine erste Orientierung, welche Module eines oder mehrere der oben genannten Kriterien erfüllen. Die dargestellten Lehrveranstaltungen stellen nur ein kleines Angebot der TU Berlin da. Ein eigenständiger Blick in das Vorlesungsverzeichnis lohnt sich.

 

Individuum und Gesellschaft

Strategies for Sustainability

This course will teach you to be able to develop and implement strategies for sustainability, to define aspects of ecological and social sustainability, to evaluate and measure strategic options, to choose between different strategic options, to respond to multidimensional challenges (e.g. balance between sustainability and performance).

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=70235&version=3&sprache=2

http://www.strategie.tu-berlin.de/menue/studium_und_lehre/bachelor_programm/

 

English for Specific Purposes: Sustainability

Auf Grundlage von fachspezifischen Themen und Problemstellungen zum Themengebiet Nachhaltigkeit vertiefen die Studierenden ihre Sprachfertigkeiten auf dem Referenzniveau C1. Das Modul gibt eine Einführung in englischsprachige und fachspezifische Konventionen wissenschaftlicher und fachorientierter Kommunikation in einem globalen Kontext.

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=10317&version=3&sprache=2

http://www.zems.tu-berlin.de/zentraleinrichtung_moderne_sprachen/ 

 

Soziologie des Ingenieurberufs 

Soz.-Ing.I: Kenntnisse über betriebliche und gesellschaftliche Strukturen, bezogen auf den Ingenieur-Beruf, Rollen und subjektive Eigenschaften der Berufsgruppe der Ingenieure. Fähigkeiten, Ingenieurarbeit in Betrieb und Gesellschaft kritisch zu reflektieren.Soz.-Ing II: Kenntnisse über Qualifikationsprozesse, Anforderungen an Ingenieure, Arbeits- und Betriebsverfassungsrecht, Beispiele für berufliche Perspektiven. Fähigkeiten, den eigenen Qualifizierungsprozess zu reflektieren und auf die Anforderungen zu beziehen.

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=10699&version=1&sprache=1


http://www.tu-berlin.de/sozing 

 

Nachhaltiger Konsum

In diesem Modul werden grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen „Finanzen, Marktgeschehen und Verbraucherrecht“ sowie „Nachhaltiger Konsum“ erworben, die als Alltagskompetenzen im Zusammenhang mit Konsumentscheidungen nutzbar sind.

http://www.lsf.tu-berlin.de/qisserver/servlet/de.his.servlet.RequestDispatcherServlet?state=verpublish&status=init&vmfile=no&publishid=205668&moduleCall=webInfo&publishConfFile=webInfo&publishSubDir=veranstaltung

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=10457&version=1&sprache=1


Verschiedene Lehrveranstaltungen des Zentrums für Antisemitismusforschung

Das 1982 gegründete Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin zählt zu den weltweit bedeutendsten Einrichtungen seiner Art. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die interdisziplinäre Grundlagenforschung zum Antisemitismus in seinen vielfältigen Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen in Vergangenheit und Gegenwart, doch wird diese seit jeher um benachbarte Themenfelder erweitert. Umfangreiche Forschungen beispielsweise zur Geschichte des Holocaust, zur deutsch-jüdischen Geschichte, zu anderen Ausprägungen von Rassismus und Gewalt oder zu Minderheiten in Deutschland belegen diese konzeptionelle und thematische Breite.

moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html

http://www.tu-berlin.de/fileadmin/i65/KVVs/Sommersemester/KVV_ZfA_SoSe_2018_VVZ.pdf 

 

»Was haben Natur- und Technikwissenschaften mit Gender zu tun?«

Die Lehrveranstaltung ist Teil des Studienprogramms Gender Pro MINT. Die erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung garantiert die Möglichkeit zur weiteren Teilnahme am Studienprogramm. Die Lehrveranstaltung richtet sich ausschließlich an Studierende der Natur-, Planungs- und Technikwissenschaften, der Mathematik und Informatik. Sie bietet in einem ersten Teil Einblicke in Themen und Herangehensweisen der Gender Studies in MINT (Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften). Die Studierenden lernen mittels verschiedener Analyseverfahren natur- und technikwissenschaftliche Disziplinen aus der Genderperspektive kennen: z. B. die Physik, Informatik, Raumplanung und Ingenieurwissenschaft. In einem zweiten Teil bearbeiten die Studierenden in Arbeitsgruppen ausgewählte Themen und bereiten Lehrveranstaltungseinheiten dazu vor.

www.zifg.tu-berlin.de/menue/studieren_am_zifg/aktuelles_lehrangebot/

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=10690&version=1&sprache=1 

 

Natur und Technik

Bedarfsorientierte Innovationsentwicklung

"Shrink it and pink it" lautet die gängige Formel, um Gender bei der Entwicklung von Innovationen zu berücksichtigen. Anstatt Stereotype zu reproduzieren schauen wir uns in dem Seminar die tatsächlichen Bedarfe von Nutzern/-innen an. Das Modul sensibilisiert zunächst für die Relevanz und den Mehrwert von Gender- und Diversity im Innovationsprozess und macht die Teilnehmer/-innen mit grundlegenden Techniken zur Integration der Nutzer/-innenperspektive wie der Genderanalyse oder dem Design Thinking vertraut. Im Rahmen einer in das Blockseminar eingebundenen Projektarbeit erheben die Teilnehmer/-innen anhand von vorgefertigten Interviewleitfäden die persönliche Bedarfsperspektive unterschiedlicher Interviewpartner/-innen gegenüber dem ÖPNV und Sharing-Angeboten. Anhand der Interviews werden eine Persona entwickelt und deren spezifische Bedarfe ausgearbeitet und begründet. Die Projektgruppen visualisieren die von ihnen identifizierten Bedarfe oder/und die von ihnen vorgeschlagenen Lösungsansätze anhand spekulativer Prototypen. Der Prototyp wird in einem Abschlussbericht erörtert und theoretisch fundiert.

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=50773&version=1&sprache=1

http://www.gender-diversity.tu-berlin.de/gdo/lehre/lehrveranstaltungen/

 

Grundlagen des Naturschutzes

Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse auf dem Gebiet des Naturschutzes (Schwerpunkt Arten- und Biotopschutz) und werden befähigt, Ziele des Naturschutzes zu verstehen, traditionelle Ansätze zu hinterfragen und neue Herausforderungen zu erkennen. Sie erweitern hierdurch auch ihr Verständnis für innovative Ansatzpunkte des Naturschutzes in einer sich rasch wandelnden Welt. Die Studierenden werden dadurch in die Lage versetzt, Methoden des Naturschutzes kritisch zu reflektieren und zielführend auf Planungszusammenhänge anzuwenden.

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=61177&version=1&sprache=1

http://www.oekosys.tu-berlin.de/menue/studium_und_lehre/lehrangebot_im_sommersemester_2018/

 

Projektlehre Photovoltaik

In dem Projektstudium wird die Planung und Projektierung einer konkreten Photovoltaikanlage durchgeführt. Die Studierenden beherrschen durch das bearbeitete Beispiel einer Photovoltaikanlage nach dem Abschluss des Modules alle rechtlichen, wirtschaftlichen, ökologischen und technischen Aspekte und Hintergründe, welche die Projektierung einer regenerativen Energieanlage tangieren. Durch die Einführung in die entsprechende Software (z.B. Sunny Design, PV*Sol) haben Studierenden alle notwendigen Werkzeuge erhalten, um in der Projektbearbeitung auch in der Praxis erfolgreich zu bestehen. Durch die Erstellung einer Abschlusspräsentation und eines Abschlussberichts verfügen sie über alle notwendigen Kompetenzen für die Projektierung einer Photovoltaikanlage im Sinne der Berufsqualifizierung „Integration von Praxis und Studium“ und wissen eine praxisnahe Ingenieurstätigkeit direkt anzuwenden.

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=30648&version=3&sprache=1

http://www.hri.tu-berlin.de/menue/studium_und_lehre/fachuebergreifend/projektlehre_photovoltaik/

 

Umweltgerechtes Design elektronischer Systeme

Bestandteile des Moduls sind eine Vorlesung und ein Praktikum zum umweltgerechten Design elektronischer Systeme. Vermittelt werden Kenntnisse über Umweltaspekte bei elektronischen Produkten während des gesamten Lebenszyklus, sowie Methoden zur Bewertung der Umwelteigenschaften von elektronischen Produkten und ihrer Herstellungsprozesse. Im Praktikum wird ein von den Studierenden ausgewähltes Produkt hinsichtlich seiner Umwelt- und Recyclingeigenschaften analysiert und bewertet.

https://moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html?number=40211&version=3&sprache=1

http://www.tmp.tu-berlin.de/menue/ueber_uns/

 

Cradle to Cradle - Innovation und Transformation für eine Circular Economy mit positivem Fußabdruck

Cradle to Cradle ist sowohl Denkschule als auch wissenschaftliches Designkonzept. Aber was steckt dahinter? Das Modul diskutiert, welche Chancen für Gesellschaft und Politik aus dem Ansatz resultieren und wie C2C Innovation in der Wirtschaftspraxis umgesetzt wird. Wie gestaltet sich die Entwicklung einer praktischen zirkulären Cradle to Cradle Economy? Diesen Themen soll sich in Fachinputs, durch Referate sowie in Diskussionen und einer Exkursion gewidmet werden. Grundlagen der Circular Economy, Kreislaufwirtschaft und weiteren wirtschaftsbezogenen Nachhaltigkeitskonzepten werden behandelt. 

www.lsf.tu-berlin.de/qisserver/servlet/de.his.servlet.RequestDispatcherServlet

moseskonto.tu-berlin.de/moses/modultransfersystem/bolognamodule/beschreibung/anzeigen.html

 

Projektwerkstätten und tu project

Studieren ohne Professor_innen oder wissenschaftliche Assistent_innen, nur mit Tutor_innen, Themen selbst wählen und die Option, am Ende auch einen anrechenbaren Schein zu erwerben?  An der TU Berlin kann man das - und zwar in den so genannten "Projektwerkstätten für sozial und ökologisch nützliches Denken und Handeln", die auf studentische Initiative hin 1985 im Rahmen des "Tutorenprogramm für fachliche und didaktische Innovation" eingerichtet wurden sowie in den tu projects. Mitmachen können Studierende aller Hochschulen, Semester und Studiengänge.

http://www.projektwerkstaetten.tu-berlin.de/menue/laufende_projektwerkstaetten_und_tu_projects/

 

 

Welche Module sind im allgemeinen empfehlenswert?

Die folgende Liste bietet eine erste Orierung, welche Module eines oder mehrere der oben genannten Kriterien erfüllen. Es ist zu beachten, dass die folgende Liste nur Module angibt, wie sie im Modultransfersystem angelegt sind. Die zugeordneten Lehrveranstaltungen müssen derzeit selbstständig im Vorlesungsverzeichnis gefunden werden. Vereinzelt kann es sein, dass es derzeit keine korrespondierende Lehrveranstaltung gibt. Insgesamt gibt es an der TU Berlin weit mehr Module, die in Betracht kommen können. Vor allem kommen jedes Semester neue Module hinzu. Zukünftig werden im Rahmen des Zertifikatsprogramms einzelne Module gezielt vorgestellt.

Zusätzlich kann die Teilnahme an einer Projektwerkstatt für einen der zwei Wahlbereiche angerechnet werden. 

 

Abfallbelastung und Umwelt
TN
Abfallmanagement in Urbanen Räumen
TN
Abwasserverfahrenstechnik I
TN
Abwasserverfahrenstechnik II
TN
Analyzing international environmental policy
IG
Angewandter Naturschutz
TN
Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart
IG
Antisemitismus und Rassismus als Forschungsfelder: Begriffe, Methoden, Theorien
IG
Antrieb, Energie und Kommunikation
IG
Arbeitsrecht
IG
Aufbereitung nachwachsender Rohstoffe
TN
Bauten zur Gewinnung erneuerbarer Energien
TN
Beobachtung und Zertifizierung von Wald- und Flächenmanagement in der vernetzten Industie
IG
Besucherverhalten und nachhaltiger Tourismus
IG
Biodiversitätsdynamik
TN
Biotechnologie geo- und umweltrelevanter Prozesse I
TN
Blue Engineering - Nachhaltigkeit im Ingenieurwesen
TN
Bodenökologie I
TN
Bodenpolitik und Bodenmanagement
IG
Climate Change and Geographical Economics
IG
Dünnschichtsolarzellen und neue Konzepte
TN
Einführung in Bioethik
IG
Einführung in die Grundlagen und Methoden der Zukunftsforschung
IG
Einführung in die Umwelt- und Naturschutzökonomie
TN
Einführung in die Umweltmodellierung
TN
Einführung in Stadtökologie
TN
Energie und Klima
TN
Energie und Ressourcen - Simulation, Analysen und Modelle
TN
Energie und Ressourcen - Technologien und Systeme
TN
Energiewirtschaft - Energie- und Ressourcenpolitik
IG
Energy and Development Project
TN
English for Specific Purposes: Sustainability (C1)
IG
Entwicklungspolitik - Ringvorlesung
IG
Environmental Assessment
TN
Erholungsplanung und nachhaltiger Tourismus
IG
Ethical Issues and Implications for Society
IG
Gender Studies
IG
Gender und Organisation
IG
Geschlecht, Wissen, Gesellschaft
IG
Geschlechteraspekte von Medien / Kommunikation (FüS)
IG
Grundlagen und Strategien des Sustainable Engineering
TN
Grünflächenmanagement und -entwicklung
TN
Industrielle anaerobe Bioprozesse - Bioenergie, Biogas, Biosolvents
TN
Industrieller Umweltschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern
IG
Informatik und Entwicklungsländer
IG
Informatik und Gesellschaft
IG
Integrated management of agricultural residues
IG
Interdisziplinäres Projekt zum nachhaltigen Management
IG
International Environmental Policy Analysis
IG
Introduction to Environmental Planning
IG
Introduction to Urban Ecosystem Sciences for Environmental Planners
TN
Katastrophenmanagement und Gesundheitsmanagement in der Entwicklungszusammenarbeit
IG
Koloniale Spuren?!- Ein Rassismuskritischer Blick auf Leben, Studium & Beruf in technischen Studiengängen der TU Berlin
IG
Konsum und Gesellschaft (ALBA-WP1)
IG
Konsument und Ökonomie
IG
Labor zum Energieseminar
TN
Landschaft und Naturschutz
TN
Landschaftsentwicklung und Konstellationen der Umweltprüfung
IG
Landschaftsplanung und Gesellschaft
IG
Lebensgestaltung und Daseinsvorsorge: Ernährung
IG
Leistungselektronik für Erneuerbare Energien
TN
Management of Sustainable Development - Methods and Tools
IG
Maßnahmen der Integrierten Verkehrsplanung
IG
Mikrobielle Biodiversität des Brauprozesses
TN
Nachhaltige Produktentwicklung - Blue Engineering
TN
Nachhaltiges Bauen
TN
Nachhaltiges Logistikmanagement
IG
Nachhaltiges Management - Einführung
IG
Naturschutz
TN
Naturschutzökonomie II
IG
Öffentlicher Raum und Stadtkultur
IG
Ökologie der Tropen und Subtropen
TN
Ökologie und Städtebau
TN
Ökologische Gebäudetechnik 1
TN
Ökologische Gebäudetechnik 2
TN
Ökologische Risikoanalyse und -management (ÖRAM)
IG
Ökonomische Analyse der Umweltpolitik
IG
Ökosystemanalyse
TN
Partizipative Umweltplanung
IG
Partizipative Umweltplanung und Naturschutzökonomie
IG
Photo-Electrochemical Energy Conversion
TN
Photovoltaische und photoelektrochemische Energieumwandlung
TN
Physik der Dünnschichtsolarzellen und moderne Analysemethoden
TN
Planung und Betrieb des ÖPNV
IG
Planungs- und Umweltrecht
IG
Practice-oriented Challenge in the Context of a Sustainable Smart City Strategy
IG
Praxis der Landschaftsplanung und Umweltprüfung
TN
Produktbezogene Umweltmanagement-Methoden
IG
Projekt Energieversorgung mit erneuerbaren Energien
TN
Projekt Umweltmanagement
TN
Projektierung von umwelttechnischen Anlagen
TN
Prozessbezogene Umweltmanagement-Methoden
IG
Rassismus in historisch-vergleichender Perspektive
IG
Renewable Energy Technology in Electric Networks
TN
Solare Energiesysteme für Gebäude
TN
Solarstrahlung
TN
Soziokulturelle Kompetenz, Natur, Raum, Geschlechterbegriffe
IG
Soziologie der Geschlechter (6 LP)
IG
Spezielle Themen der Stadtökologie
TN
Stadt- und Raumsoziologie (HA)
IG
Stadtbaugeschichte
IG
Strategien für nachhaltiges Planen und Bauen
IG
Strategies for Sustainable Development in Politics and Economy
IG
Surface Technologies for Energy Efficiency and Renewable Energies
TN
Sustainability Economics of Human Settlements
IG
Sustainable Buildings
TN
Sustainable Engineering - Seminar
TN
Sustainable Innovation
IG
Sustainable Management Control
IG
Sustainable Marketing
IG
Systementwicklung für ein Entwicklungsland
IG
Technik der Abfallbehandlung I: Thermische Abfallbehandlung und Energienutzung aus Abfällen
TN
Technik der Abfallbehandlung II: Biologische Verfahren und Deponietechnik
TN
Technikphilosophie, Ethik der Wissenschaften und Technik
IG
Technikwissenschaft und Gesellschaft
IG
The Economics of Climate Change
IG
Umwelt- und Ressourcenökonomik
IG
Umwelt- und Ressourcenökonomik - Seminar
IG
Umwelt-, Planungs- und Baurecht
IG
Umweltgerechtes Design elektronischer Systeme
TN
Umweltmanagement
IG
Umweltmanagement - und Auditing
IG
Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts - Ringvorlesung
IG
Umweltrecht
IG
Umweltressourcen in urbanen Regionen
TN
Umwelttechnisch Integrierte Lehrveranstaltung - UTIL I
TN
Umwelttechnische Intergrierte Lehrveranstaltung II (UTIL II)
TN
Umweltverfahrenstechnik
TN
Umweltwirkungen von Luftfahrtantrieben
TN
Unternehmensbezogene Umweltmanagement-Methoden
IG
Urban ecohydrology
TN
Urbane Vegetationsökologie
TN
Urbanization and Global Environmental Change
IG
Venture Campus
IG
Vertiefung Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik
IG
Vertiefung Historische Urbanistik I
IG
Vertiefung Historische Urbanistik II
IG
Vertiefung in die Umweltmodellierung
TN
Vertiefungsprojekt Ökologie/Umweltplanung
TN
Wasser- und Abwasseraufbereitung
TN
Wasseraufbereitung
TN
Wind Energy Laboratory
TN
Wind Energy Laboratory (8 LP)
TN
Windenergie - Projekt/Vertiefung
TN
Zukunftsforschung - Strategische Verkehrsplanung
IG
Zur politischen Ökonomie von Stadt- und Verkehrsentwicklung
IG

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