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TU Berlin

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Lupe

 

 

Zertifikate-Vernetzung die dritte: Methoden zur Nachhaltigkeitsvermittlung: 19./20. September 2019

Lupe

Im Rahmen der Workshop-Reihe „Nachhaltigkeitszertifikate an deutschen Hochschulen“ hat die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am 19. und 20. September 2019 herzlich zum nächsten Folgetreffen auf den Campus in Sankt Augustin eingeladen. Diesmal haben sich die Teilnehmenden genauer angesehen und auch direkt praktisch erlebt, wie der Nachhaltigkeitsgedanke in den diversen Zertifikats- und Studienprogrammen hochschuldidaktisch vermittelt wird. Diesmal haben 22 Teilnehmende von 10 verschiedenen Universitäten/Hochschulen teilgenommen. In kürze findet sich auf der Webseite des Workshops eine Dokumentation. Ferner ist eine kleine Publikation im Rahmen der Schriftenreihe des Internationalen Zentrums für Nachhaltige Entwicklung der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Bearbeitung.

Die Vermittlung des Nachhaltigkeitsgedanken kann im fachdidaktischen Kontext sehr unterschiedlich aussehen. Der Workshop hat darauf abgezielt, die bestehende Vielfalt der Ansätze bei der Vermittlung von Nachhaltigkeit kennenzulernen. Vom Nachhaltigkeitszertifikat der TU Berlin aus, haben wir eine 90-minütige interaktive Einheit zum Thema Macht mit den Teilnehmenden durchgeführt, wie wir sie auch in der zweiten Sitzung eines Semesters durchführen. Insgesamt hat der Workshop so einen Austausch über fachdidaktische Spezifika ermöglicht und neue Ideen für die Weiterentwicklung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in unterschiedlichen disziplinären Kontexten wurden entwickelt.

Der Workshop steht in der Reihe „Nachhaltigkeitszertifikate an deutschen Hochschulen“. Ziel des Workshops ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Teilnehmende und Referierende sich gegenseitig ihre Aktivitäten vorstellen und gemeinsame Themen diskutieren. Zusätzlich sollen gemeinsame Ziele identifiziert und Möglichkeiten zur weiteren Vernetzung erarbeitet werden.

Weitere Informationen zum dritten Vernetzungsworkshop auf den Seiten der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

 

 

Zweiter Vernetzungsworkshop an der Universität Tübingen - März 2019

Lupe

Aufbauend auf dem ersten Vernetzungsworkshop zu Zertifikaten/Interdisziplinären Projektwochen an der TU Berlin im September 2018, haben sich knapp 30 Personen aus der ganzen Bundesrepublik im März 2018 in Tübingen versammelt. Gemeinsam war allen Beteiligten, dass sie sich in verschiedenen Initiativen und Projekten engagieren, die es Studierenden ermöglichen im Rahmen des Studiums einen qualitativ hochwertigen, individuellen Schwerpunkt zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu erwerben.

Der Workshop hat sich folgenden Leitfragen gewidmet: Welche Formate für Nachhaltigkeitszertifikate, interdisziplinäre Projektwochen und ähnliche Formate gibt es an Hochschulen? Was waren die bisherigen Erfolge und vor welchen Hürden stehen die einzelnen Initiativen? Was können wir voneinander lernen und wie können wir uns miteinander vernetzen?

Ziel des Workshops war es, einen Raum zu schaffen, in dem Teilnehmende und Referierende sich gegenseitig ihre Aktivitäten vorstellen und gemeinsame Themen diskutieren können. Zusätzlich wurden gemeinsame Ziele für die weitere Vernetzung und Zusammenarbeit identifiziert. Zugleich konnte das 10-jährige bestehen des Studiums Oecologicums an der Universität Tübingen gefeiert werden - auf die nächsten 10 Jahre!

Weitere Informationen zu dem Vernetzungsworkshop auf den Seiten des Studium Oecologicums der Universität Tübingen.

 

 

erster Vernetzungsworkshops an der TU Berlin - September 2018

25./26. September 2018

HBS 6.06 - Hardenbergstraße 16-18 - 10623 Berlin

Technische Universität Berlin


Leitfragen des Workshops

  • Welche Formate für Nachhaltigkeitszertifikate und Interdisziplinäre Projektwochen gibt es bereits an Hochschulen?
  • Was sind ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede?
  • Was können die einzelnen Initiativen voneinander lernen und wie lassen sie sich besser vernetzen?

 

 

Zielstellung des Workshops

Der Workshop zielt darauf ab, die bestehende Vielfalt der Initiativen zunächst kennenzulernen. Hierauf aufbauend werden gemeinsame Themenfelder identifiziert und bearbeitet, wie zum Beispiel Hindernisse beim Aufbau eines eigenen Programms, Anrechenbarkeit von Lehrveranstaltungen, Schwerpunktsetzung auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), BNE in der Lehrer_innenbildung, unbezahlte/bezahlte Zertifikatsprogramme, wissenschaftliche/berufliche Weiterbildung etc.

Zugleich soll geschaut werden, wie sich die bestehenden Initiativen weiter - auch auf internationaler Ebene - vernetzen können.

 

 

Kurzbeschreibung des Workshops

Innerhalb des großen Komplexes von Hochschule und Nachhaltigkeit widmet sich der Workshop einem konkreten Themenfeld: Nachhaltigkeitszertifikate und Interdisziplinäre Projekttage/-wochen.

Durch diesen thematischen Fokus werden Teilnehmende angesprochen, die ebenfalls in diesem Bereich an ihrer Hochschule engagiert sind oder diese initiieren möchten. Die zweitägige Veranstaltung wird somit zu einem Ort, an dem Teilnehmende und Referierende sich gegenseitig ihre Zertifikatsprogramme präsentieren, gemeinsam grundlegende Fragen stellen und Lösungsansätze erarbeiten. Ziel ist es auf Grundlage dieser gemeinsamen Arbeit, ein Grünbuch zu veröffentlichen, das den derzeitigen Diskussionsstand wiedergibt. Auf dieses Grünbuch kann zukünftig ein Weißbuch aufbauen, um auf eine Harmonisierung und Verbreitung von Zertifikatsprogrammen hinzuwirken.

Nachhaltigkeitszertifikate für Studierende bieten die Möglichkeit, im Rahmen des Studiums einen qualitativ hochwertigen, individuellen Schwerpunkt zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu erwerben. Solche Zertifikate gibt es bereits an einer kleinen Zahl von Hochschulen. Seit längerem bestehen beispielsweise das Studium Oecologicum der Universität Tübingen sowie verschiedene Umsetzungen eines Ethikums, z.B. an Hochschulen in Baden-Württemberg oder an der Hochschule München. Zugleich gibt es Zertifikatsprogramme, die erst kürzlich gestartet sind, wie z.B. an der TU Berlin. Viele Zertifikatsprogramme richten sich an Studierende aller Fachdisziplinen während andere gezielt einzelne Fachdisziplinen ansprechen, wie zum Beispiel die Universität Koblenz-Landau mit ihrem Fokus auf Lehrer_innenbildung. Gemeinsam haben die Zertifikatsprogramme eine inter- und meist auch transdisziplinäre Ausrichtung, die sowohl die bestehende Regellehre integriert als auch gezielt Schwerpunkte durch einzelne Lehrveranstaltungen setzt. Hierdurch sind Zertifikatsprogramme eine relativ leicht umzusetzende Studienreform von der aus Impulse für Nachhaltigkeit in die gesamte Hochschule wirken können.

Interdisziplinäre Projekttage/-wochen verfolgen meist ein ähnliches Ziel wie die verschiedenen Nachhaltigkeitszertifikate. Hier kommen Studierende und Lehrende zusammen, um über ihre jeweiligen Fachgrenzen hinaus gemeinsam an einem konkreten Projekt zu arbeiten. Als eigenständige Maßnahmen oder implementiert in Reallaboren und dem Service Learning können die Projekte einen direkten Einfluss auf den Campus oder die Gesellschaft nehmen. Im Curriculum fest etabliert sind zum Beispiel die KI²VA Studienprojekte der TU Darmstadt und die Hochschulweite Interdisziplinäre Projektwoche (HIP) der TH Köln.

 

 

Randbedingungen des Workshops

Ort

Technische Universität Berlin

Raum HBS 6.06

Hardenbergstraße 16-18

10623 Berlin

Online-Karte

 

Zeit

Dienstag, 25. und Mittwoch, 26. September 2018, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Am Dienstag Abend, 25. September, wird es ein gemeinsames Abendessen geben.

 

Kosten

Die Teilnahme ist kostenfrei möglich.

 

Anmeldung zum Workshop

Alle Personen, die an Ihren Hochschulen in diesem Bereich bereits engagiert sind oder ein Projekt starten möchten, sind herzlich eingeladen. Zur Planung bitten wir um Anmeldung bis zum 20. September über das Teilnahme-Formular - selbstverständlich können Sie aber auch spontan teilnehmen.

Wenn Sie teilnehmen und ein eigenes Projekt vorstellen möchten, dann bitten wir Sie bis zum 20. September 2018 das Beitrags-Formular auszufüllen. Nach Möglichkeit werden alle Einreichungen berücksichtigt und jedes Projekt erhält die Gelegenheit vorgestellt zu werden.

 

 

Programm und beteiligte Projekte

Wie in der Zielstellung beschrieben, stehen die Vorstellung von bestehenden Zertifikatsprogrammen sowie der Austausch über gemeinsame Themenfelder gleichermaßen im Fokus des Workshops. An beiden Workshop-Tagen sollen beide Elemente etwa gleichviel Zeit einnehmen. Zusätzlich wird gemeinsam ausgearbeitet, wie eine weitere Vernetzung stattfinden soll. Der genau Ablauf des Workshops wird zu Beginn festgelegt. Folgende Projekte werden sich vorstellen:

Studium Oecologicum - Univeristät Tübingen

Carla Herth

Die StudierendenInitiative Greening the University e. V. initiierte das Studium Oecologicum im Sommersemester 2009. Heute ist das Studium Oecologicum ein etabliertes Angebot der Universität Tübingen, das in Kooperation von StudierendenInitiative, Career Service (Dezernat III - Studium und Lehre) und dem Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen getragen und im Rahmen des BMBF-Projekts ESIT finanziell gefördert wird. Das Studium Oecologicum ist ein Lehrangebot zur Nachhaltigen Entwicklung für Studierende aller Fachrichtungen (keine Vorkenntnisse notwendig). Dabei geht es um die Herausforderungen unserer Zeit wie soziale Ungerechtigkeit, Klimawandel, zunehmende Ressourcenknappheit und ein Wirtschaftssystem in der Krise.

Die Vermittlung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung ist durch Inter- und Transdisziplinarität gekennzeichnet. In diesem Sinne zielen die Kurse auf einen gemeinsamen Lernprozess von Teilnehmenden und Dozierenden ab. Die Blockseminare werden von universitären und externen Referenten und Referentinnen geleitet.

Es werden jedes Semester ca. 30 Seminare angeboten und dieses Angebot wird von den Studierenden sehr gut angenommen. Es gab bereits verschiedene Kurse, die auch eigene Projekte umgesetzt haben. Ein schöner letzter Erfolg war die Kunstaktionen im SoSe2018 von den Studierenden des Kurses „Art to Stay or Coffee to go?“. Mit Blick auf Schwierigkeiten gibt es verschiedene Hürden: 

• immer wieder müssen semsterbegleitende Kurse, die oft projektbezogen sind, aufgrund zu geringer Anmeldungen abgesagt werden, dem steht gegenüber, dass es sehr schwierig ist an einem Wochenendkurs ein Projekt umzusetzen

• Wenig Wissen darüber welche Kompetenzen wir tatsächlich mit den Seminaren vermitteln (wie z.B. Schwierigkeit der Überprüfbarkeit von Gestaltungskompetenzen)

• Das StudOec war ursprünglich ein Angebot, dass Studierende für Studierende organsiert haben; heute ist dies kaum noch der Fall, da es Greening nicht mehr gibt. Wie können wir erfahren was die Bedürfnisse der Studierenden sind?

Studium Universale für Studierende im Studiengang „Chemie mit Materialwissenschaften“ - Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Klaus Lehmann

Integration von fachinternen und fachübergreifenden Nachhaltigkeitsthemen in den Studiengang.

  • Zertifikatsanforderungen: In jedem Semester schreiben die Studierenden in Ergänzung zu einem belegten Modul insgesamt vier Vertiefungsarbeiten (auch Praktika oder Teilnahme an LV aus anderen Fachbereichen oder Universitäten werden anerkannt). 
  • Hinzu kommt die Teilnahme am Wahlpflichtfach „Nachhaltigkeitsstrategien im chemischen Raum“ sowie die Teilnahme an einem Auswerteseminar über den persönlichen Weg in der Blauen Schiene.
  • Pro Semester werden zudem 5-6 Blaue-Schiene-Seminare als Austauschplattform für die Blaue-Schiene-Studierenden angeboten.
  • Themen der Hausarbeiten werden von den Studierenden frei gewählt und anschließend rückbesprochen (persönliches Feedback).
  • Die Blaue Schiene ist ein studienbegleitendes Modul durch die curricularen Module hindurch (diachrone Lehrveranstaltung). Es bietet den Studierenden die Gelegenheit, das Chemiestudium eigenverantwortlich und entlang der individuellen Interessen unter dem Themenbezug Nachhaltigkeitsaspekte in der Chemie individuell zu vertiefen.
  • Sechs Kollegen bilden das Blaue Schiene Team, Organisation durch einen Sprecher (Klaus Lehmann).
  • Start in 2015.

Erfolge:

  • Motivation für Studierende. Förderung Reflexionsfähigkeit, Eigenständigkeit und Interdisziplinarität. 
  • Entwicklung von fachübergreifenden Lehrformaten auch zusammen mit anderen Fachbereichen (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften) wird möglich. 
  • Bislang 6 Zertifikate ausgehändigt und 10 Kandidaten (etwa 10 Prozent der Absolventen). 
  • Das Projekt ist Teil der Würdigung durch den Ars legendi-Fakultätenpreis für Chemie 2018 des Stifterverbandes.
  • Die Blaue Schiene war einer der Impulsgeber für die Entwicklung des Masterstudiengangs „Materials Science and Sustainability Methods“.

Probleme: 

  • Umfang der zusätzlichen Arbeit für die Studierenden.
  • Anzahl der Interessenten könnte noch höher sein.

 

www.h-brs.de/de/anna/studieninhalte-bsc-chemie-mit-materialwissenschaften

Zertifikat Bildung-Transformation-Nachhaltigkeit - Universität Koblenz-Landau

Philip Weinberger

An der Universität Koblenz-Landau haben Studierende die Möglichkeit das Zertifikat „Bildung-Transformation-Nachhaltigkeit“ zu belegen. Das Zertifikat kann studienbegleitend innerhalb von zwei Semestern abgeschlossen werden. Kernelemente des Projektes stellen fünf Ausbildungsmodule am Campus Landau dar. Drei Grundlagenmodule werden im Wintersemester angeboten, während zwei anwendungsorientierte Module im Sommersemester belegt werden. Die Grundlagenmodule vermitteln ein Basiswissen bezüglich der Historie und der Ziele einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung, der Komplexität von Nachhaltigkeitsproblemen sowie den Herausforderungen einer inklusiven Bildung für nachhaltigen Entwicklung. Teilweise sind diese Veranstaltungen im Rahmen von Ringvorlesungen für die Öffentlichkeit zugänglich. Im Sommersemester wird dieses Wissen praxisnah durch die Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Bildungsangeboten angewandt. Zielgruppe des Projekts sind Studierende des Lehramts am Campus Landau, unabhängig von deren Fächerwahl, Schulform oder Studiumfortschrittes. Die Projektlaufzeit begann im Wintersemester 2016 und endet mit dem Sommersemester 2019. Die Teilnahme an unserem Zertifikat ist für die Studierenden kein verpflichtender Bestandteil ihrer Lehramtsausbildung. Unsere Erfahrungen beziehen sich daher auf motivierte Teilnehmer*innen, die unsere Lehrveranstaltungen mit großem Vorinteresse besuchen. Schöne Erfolge stellten für uns die gut besuchten Ringvorlesungen dar. Diese repräsentierten im Plenum sowie den anschließenden Diskussionen die Vielfalt des gesellschaftlichen Nachhaltigkeitsverständnisses. Zudem wird von Seiten der Studierenden die Möglichkeit der Vernetzung, sowohl fächer-als auch schulformübergreifend, als Bereicherung erlebt. Eine Herausforderung stellt für uns die curriculare Einbindung unseres Projekts in die reguläre Hochschullehre dar.

Nachhaltigkeitszertifikat - Hochschule Emden Leer

Michael Schlaak

Das "Nachhaltigkeitszertifikat der Hochschule Emde Leer" enthält 4 Elemente (Einführung / Sensibilisierung für NH, 2 Lehrveranstaltungen mit NH aus vorhandenen Curricula, Zusatzengagement / Projekte, Beispiele aus der Praxis / Gesellschaft; für Studierende aller Semster, aller Studienrichtungen, seit SS 2018; begrenztes Interesse, Studierende wollen CP für ihr Studium, kaum Zusatzbelastung

Hochschulweite Interdisziplinäre Projektwoche - TH Köln

Olga Buchstaller-Vodopiyanova

Die heutige HIP, Hochschulweite Interdisziplinäre Projektwoche, gibt es an der TH Köln unter verschiedenen Namen seit 2014. Zielgruppe sind Studierende aller Fakultäten der TH Köln in höheren Semestern (4./5.).

In interdisziplinär zusammengesetzten Teams (bis zu 11 Fakultäten) erarbeiten Studierende eine Projektidee jeweils zum Thema des aktuellen Wissenschaftsjahres, in der methodische und inhaltliche Knowhow der unterschiedlichen Fachdisziplinen zusammenfließen soll. Die Aufgabe ist, eine Projektidee zu erarbeiten, die ausschließlich interdisziplinär umsetzbar wäre, und der Beitrag jeder Disziplin soll „sichtbar“ gemacht werden.

Der Fokus des Projektes liegt auf Interdisziplinarität und der Reflexion über den Gruppenarbeits- und Lernprozess. Begleitet werden die Gruppen von speziell geschulten Tutoren, die die Reflexion mit den Studierenden in obligatorischen täglichen Sitzungen üben.

Positiv: Die Erkenntnisse der Studierenden über die eigene Disziplin, über die Methoden, Sprache, Denkweise usw. anderer Disziplinen und den Mehrwert interdisziplinärer Teams.

Negativ: Das Curriculum einzelner Fakultäten (unterschiedliche Anzahl der Leistungspunkte, Pflicht- vs. Wahlfach), Organisation, Uneinigkeit in den Fakultäten über das Format (unter anderem wegen der Organisation) und die Prüfungsleistung.

Auch wir, Koordinatoren und Koordinatorinnen der HIP an einzelnen Fakultäten, mussten zunächst eine gemeinsame Sprache finden, daher wurden die Learning Outcomes, die Aufgabenstellung und die Projektbegleitdokumentation (Handouts, Leitfäden) ständig weiterentwickelt.  Mittlerweile nehmen am Projekt bis zu 700 Studierende teil, die von bis zu 46 Tutorinnen und Tutoren begleitet und von bis zu 16 Gutachterteams beraten und geprüft werden.

https://www.th-koeln.de/studium/interdisziplinaere-projektwoche_48320.php

 

 

n zertifikat - Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende - Technische Universität Berlin

Simone Fischer und André Baier

Das Zertifikatsprogramm bietet Studierenden die Möglichkeit in ihrem regulären Studium einen individuellen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu erwerben. Zugleich zielt das Programm darauf ab, die engagierten Studierenden innerhalb der TU Berlin zu vernetzen und einen Austausch auch über das Studium hinaus zu befördern.

Das inter- und transdisziplinär ausgerichtete Zertifikat wird durch den Präsidenten der TU Berlin verliehen. Hierzu sind folgende Leistungen zu erbringen: 

Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit - Universität Bremen

Lisa Schleker

Die Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit unterstützt deutschsprachige Hochschulen dabei, das Ziel des UN-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ zu erreichen, indem sie mit einem innovativen Lehrkonzept video-basierte Lehrveranstaltungen und Blended-Learning Konzepte frei zur Verfügung bereitstellt. Das Angebot kann von allen deutschsprachigen Hochschulen und Lehrenden genutzt werden. Die Online-Lehrveranstaltungen der Virtuellen Akademie Nachhaltigkeit sind so konzipiert, dass sie im Wahl- oder Wahlpflichtbereich, für den Bereich des offenen Studiums, Studium Generale oder General Studies in das eigene Curriculum integriert werden können. Derzeit bieten wir 18 Lehrveranstaltungen zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen an und arbeiten mit über 20 Hochschulen in ganz Deutschland zusammen. An diesen Standorten können Studierende Online-Prüfungen ablegen und die Credit Points an ihrer Heimathochschule anrechnen lassen. Darüber hinaus bieten wir eine Lernplattform zur Nutzung für Nachhaltigkeitsveranstaltungen anderer Hochschulen und Lehrenden mit zahlreichen innovativen Funktionen und Prüfungsformaten an.

Wandercoaching - netzwerk n e.V.

Lisa Weinhold

Das Wandercoaching ist ein Peer-to-Peer-Programm, in dem studentische Nachhaltigkeitsinitiativen inhaltlich, strategisch und methodisch weitergebildet werden. Es beinhaltet eine mehrmonatige Begleitung durch zwei Coaches (= Engagement-erfahrene Studierende und Promovierende). Die Gruppe a) beschäftigt sich inhaltlich mit dem Thema „Hochschule in nachhaltiger Entwicklung“ sowie Bildung für Nachhaltige Entwicklung, b) arbeitet an ihrer Vision und entwickelt ein Konzeptpapier für eine nachhaltige Hochschule, c) wächst mit Spaß am Engagement stärker zusammen und d) plant und initiiert neue Projekte, die den gesamtinstitutionellen Wandel der Hochschule (in Lehre, Forschung, Betrieb, Governance, Transfer) befördern.

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

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