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Aufbau und Struktur

Selbst weit entlegene Ecken unserer Erde werden von Menschen mitgestaltet
Lupe

 

 

Allgemeine Zielsetzung des Zertifikatsprogramms

Das Zertifikatsprogramm bietet Studierenden die Möglichkeit in ihrem regulären Studium einen individuellen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu erwerben. Zugleich zielt das Programm darauf ab, die engagierten Studierenden innerhalb der TU Berlin zu vernetzen und einen Austausch auch über das Studium hinaus zu befördern.

 

Das Zertifikatsprogramm... 

  • steht allen Bachelor-/Master-Studierenden der TU Berlin offen
  • erfordert ein interdisziplinäres sowie transdisziplinäres Arbeiten
  • bestätigt Studierenden eine klare individuelle Schwerpunktsetzung im Bereich Nachhaltigkeit
  • vermittelt eine kritische Betrachtung von Nachhaltigkeit, die das Wechselverhältnis von Technik, Individuum, Natur und Gesellschaft in den Blick nimmt
  • gibt Studierenden die Möglichkeit, Kompetenzen zu erwerben, um eine Nachhaltige Entwicklung in ihrem privaten und beruflichen Umfeld zu gestalten sowie das Wechselverhältnis zu demokratisieren
  • bietet Studierenden die Möglichkeit das Zertifikat innerhalb ihres normalen Studiums zu erwerben, in dem sie bestimmte Kurse aus ihren Wahlpflichtbereichen belegen und zusätzlich gezielt einige Kurse in ihrem freien Wahlbereich
  • ist modular aufgebaut und greift weitestgehend auf das bestehende Lehrangebot zurück, das nur um eine integrierte Lehrveranstaltung ergänzt wird
  • erfordert eine Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit in der Abschlussarbeit
  • hat zum Ziel ein Netzwerk an angehenden Studierenden und arbeitenden Alumni zu schaffen

 

 

Kompetenzerwerb durch das Zertifikatsprogramm

Die Lernziele des Zertifikatsprogramm orientieren sich an den 12 Gestaltungskompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung, wie sie Gerhard de Haan im Rahmen der gleichnamigen UNESCO-Bildungsdekade ausgearbeitet hat. Zentral für deren Vermittlung ist die integrierte Lehrveranstaltung, die des weiteren ein kritisches Verständnis von Nachhaltigkeit sowie ein breites Orientierungswissen über gesellschaftliche und ökologische Zusammenhänge vermittelt. Im zugehörigen Projektlabor erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit der gesellschaftlichen Mitgestaltung, indem sie gemeinsam inter- und transdisziplinäre Projekte bearbeiten und so Kompetenzen zur Kooperation erwerben. Das hierfür notwendige Fachwissen und die notwendigen Fachkompetenzen werden vorrangig in den Modulen der zwei Wahlpflichtbereiche erworben. Durch die zweigeteilte Kategorisierung erhalten die Teilnehmenden zudem einen vertieften Einblick in eine andere Fachdisziplin, was sie zu einem interdisziplinären Arbeiten befähigen soll.

 

 

Anforderungen des Zertifikatsprogramms

Das inter- und transdisziplinär ausgerichtete Zertifikat wird durch den Präsidenten der TU Berlin verliehen. Hierzu sind folgende Leistungen zu erbringen, die im Zuge der Einführung des Zertifikatsprogramms kontinuierlich präzisiert werden:

  • Das 6 LP-Modul für alle Studierenden des Zertifikatsprogramms: “Kritische Nachhaltigkeit - das Wechselverhältnis von Technik, Natur, Individuum, Gesellschaft und Demokratie”. Das Modul wird als Integrierte Lehrveranstaltung bestehend aus interaktiver Vorlesung und einem begleitenden Projektlabor angeboten.
  • Je 6 LP aus den zwei Bereichen “Natur/Technik” und “Individuum/Gesellschaft”. Dies sind in der Regel Module des eigenen Studiengangs oder werden im freien Wahlbereich belegt. Bestehende Module können auf Vorschlag aller Mitglieder der TU Berlin einem der beiden Bereiche zugeordnet werden.
  • Aktive Teilnahme bei Veranstaltungen im Rahmen des Zertifikatsprogramms, wie z.B. Diskussionsrunden, Workshops, Coachings, Mentoring, die unter anderem auch von (ehemaligen) Teilnehmenden angeboten werden können
  • Die Abschlussarbeit berücksichtigt Aspekte der Nachhaltigkeit und der Interdisziplinarität

 

 

Zeitschiene zur Umsetzung und Gestaltung des Zertifikatsprogramms

Das Präsidium der TU Berlin hat im Sommersemester 2017 die Einführung eines Nachhaltigkeitszertifikats für Studierende beschlossen.

Zum Wintersemester 2017/2018 stehen die Module der zwei Wahlpflichtbereiche fest, so dass die Teilnehmenden hier bereits gezielt einzelne Kurse belegen können.

Ab dem Sommersemester 2018 kann das Modul “Kritische Nachhaltigkeit” belegt werden, so dass das Nachhaltigkeitszertifikat mit dem Ende des Sommersemesters bereits vollständig erworben werden kann.

Mit Abschluss des Wintersemester 2018/2019 erfolgt eine Zwischenevaluation. Auf deren Grundlage empfiehlt der Nachhaltigkeitsrat dem Präsidium eine Fortführung oder vorzeitige Beendigung des Erprobungszeitraums.

 

 

Organisation des Nachhaltigkeitszertifikats für Studierende

Der Präsident der TU Berlin verleiht das Nachhaltigkeitszertifikat an Studierende auf Empfehlung durch den Nachhaltigkeitsrat.

Der Nachhaltigkeitsrat trifft Grundsatzentscheidungen mit Bezug auf das Zertifikatsprogramms, hierzu zählt unter anderem auch die Verabschiedung von Richtlinien zum Erwerb des Zertifikats sowie die Anerkennung von Lehrveranstaltungen/Modulen, die im Rahmen des Zertifikats belegt werden können.

Zur Vorbereitung von Entscheidungen und zur allgemeinen Begleitung des Zertifikatsprogramms richtet der Nachhaltigkeitsrat eine Unterkommission ein in der alle Interessierten mitwirken können.

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